Ratgeber

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Im zweiten Anlauf zum Traumberuf

Eine Umschulung kann den Weg zum beruflichen Wiedereinstieg ebnen

(djd). Die Umschulung in einen anderen Beruf kann aus verschiedenen Gründen notwendig werden: Gesundheitliche Probleme können die Ursache sein, eine lange berufliche Auszeit, das Verschwinden bestimmter Berufsfelder, eine veränderte Familiensituation oder der Wegfall des Arbeitsplatzes durch die Corona-Pandemie. Oftmals ist es aber auch einfach nur der Wunsch nach einer beruflichen Neuorientierung, der gerade in Pandemiezeiten bei vielen Menschen entstanden ist. Die gute Nachricht ist, dass viele Umschulungen bis zu 100 Prozent vom Staat gefördert werden - etwa durch einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Erfolgreiche Umschüler werden sogar zusätzlich belohnt: Bei Bestehen der entsprechenden Zwischen- und Abschlussprüfungen gibt es bis zu 2.500 Euro Umschulungsprämie vom Staat.

Nächster Umschulungsstart im Sommer 2021

Förderbare Umschulungen bietet etwa das Institut für Berufliche Bildung (IBB) bundesweit an. Teilnehmer können hier innerhalb von 24 Monaten beispielsweise eine Ausbildung im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich oder im IT- und Mediensektor abschließen. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch beantworten die Mitarbeiter vorab alle Fragen zu Inhalten, Finanzierungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven in den einzelnen Umschulungsberufen. Auch ein kostenloser Probeunterricht ist möglich. Teilnehmen kann man an den Umschulungen an einem der rund 700 Standorte - oder unter bestimmten Voraussetzungen auch online von zu Hause aus. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ibb.com/umschulungen sowie unter der Telefonnummer 040-79724763. Nächster Umschulungsstart ist der 2. August 2021, die zweijährige Umschulung zum Steuerfachangestellten startet bereits Anfang Juli. Ein späterer Einstieg ist vielerorts möglich.

Erfolgreiche Umschulung zur Steuerfachangestellten

Ein erfolgreiches Beispiel ist Andrea Marschan: Mit Ende 40 entschied sie sich für eine Umschulung zur Steuerfachangestellten beim IBB, finanziert vom lokalen Jobcenter - und fand nach ihrem Abschluss direkt eine Anstellung. "Der Arbeitsmarkt in diesem Bereich sieht blendend aus", berichtet die Oberhausenerin. Allerdings müsse man motiviert sein, um auch den notwendigen Einsatz zu zeigen und das Gelernte selbstständig zu wiederholen und zu vertiefen. "Man braucht schon einen festen Willen - aber für mich hat sich dieses Engagement absolut gelohnt", betont Andrea Marschan.

Quelle Text: djd
Quelle Foto: djd/www.ibb.com/goodluz - stock.adobe.com